Gedanken

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Nach der Enttäuschung kommt MUT

Mein letzter Eintrag ist schon über zwei Wochen her. Irgendwie war mir nicht danach zu schreiben oder sonst etwas zu tun. Ich möchte immer positiv sein und das Gute sehen aber ich bin ehrlich, es fällt mir zur Zeit unglaublich schwer. Wenn man sich ständig wie ausgekotzt und leer fühlt, kann man sich das ganze einfach nicht schön reden. Das Leben ist dann nicht toll und schön und voller kleiner Glücksmomente. Nein, zumindest bin ich da noch nicht angekommen. Aber es ist auch nicht alles schlecht und scheiße. Gestern zum Beispiel, war das Wetter so schön und man konnte im T-Shirt draußen in der Sonne sitzen. Mit einem heißen Kakao in der Hand und geschlossenen Augen sog ich jeden Sonnenstrahl auf. Diese Woche hatte ich wieder ein CT. Alle drei Monate wird eine größere Kontrolle gemacht. Normalerweise vertrage ich das Kontrastmittel immer sehr gut aber dieses mal bekam ich so starke Kopfschmerzen, die bis zum nächsten Tag anhielten. Mir war schlecht und meine Beine fühlten sich schwer an. Ich ging schon um 18 Uhr ins Bett und weinte, ich war fertig und wollte einfach nur noch schlafen. Ich wusste nicht wie ich mich hinlegen sollte, mein Kopf schien zu explodieren. Vor Erschöpfung schlief ich ein, wachte wieder auf, schlief wieder ein. Stunden zuvor, bekam ich noch am selben Tag den online Befund vom CT – Besprechung dazu habe ich erst am Freitag. Ich weiß, ich bin was das anbelangt sehr naiv, denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder in der Lage ist sich selbst zu heilen (sofern die Seele nicht einen anderen Plan hat). Wie so oft, war ich deshalb wieder enttäuscht von dem Ergebnis. Ich erhoffte mir mehr. Hat sich meine Seele das wirklich ausgesucht? Was habe ich denn noch zu lernen und zu verstehen?? ChatGPT hat den Befund für mich so zusammengefasst: Lunge: Größtenteils stabil. Einzelne Metastasen minimal gewachsen. Pleura (Rippenfell): Zwei kleine Herde leicht größer. Leber: Mehrere Metastasen etwas gewachsen. Niere links: Metastase leicht kleiner (positiv). Knochen: Weitgehend unverändert/stabil. Keine Flüssigkeit in Lunge oder Herzbeutel. Kein Hinweis auf akute Immun-Pneumonitis. 📌 Wichtigster Satz im Befund „Diskordantes Tumorverhalten“ Das bedeutet:👉 Manche Metastasen wachsen leicht👉 Manche bleiben stabil👉 Eine ist sogar kleiner geworden Also: kein einheitliches Verhalten. 🧭 Gesamtbild vereinfacht Das ist ein gemischtes Bild. Tja, vielleicht sollte ich einfach froh sein, dass die Metastasen nur minimal gewachsen sind, und die in der Niere sogar etwas kleiner geworden ist. Vielleicht sollte ich meine Ansprüche an mich etwas hinunterschrauben. Aber das würde sich für mich auch wieder falsch anfühlen – DREAM BIG und nicht DREAM small! Also bleibt mein Traum vollkommen gesund zu sein! Und bis ich das nicht bin, werde ich immer wieder enttäuscht darüber sein. Was nicht heißt, dass ich aufgebe, nach der Enttäuschung kommt Mut. Ich entscheide mich, mich nicht unterkriegen zu lassen und trotz der ganzen Rückschläge weiterzumachen. Weiterzumachen auch wenn es sich oft schwer anfühlt.

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Akzeptanz

Als ich heute in der Küche stand, sind mir einige Gedanken gekommen, die ich hier gerne teilen möchte.Jeder Mensch, jede Seele lebt in seiner eigenen Welt. Jeder macht eigene Erfahrungen, fühlt und denkt über Situationen, Menschen oder Gegebenheiten anders, wie es vielleicht ein anderer tun würde. Wir werden alle unterschiedlich erzogen, wachsen in verschiedenen Kulturen auf, erfahren Liebe oder auch Gewalt, lernen verschiedene Dinge auf unterschiedliche Art und Weise. Also ist für den einen etwas die absolute Wahrheit, was für jemand anderen totaler Quatsch ist und umgekehrt. Mit diesem Bewusstsein, wie kann man da andere be- und verurteilen? Wir Menschen tun das so schnell, ohne die wirklichen Hintergründe zu kennen. Ich weiß, nicht jeder hat den selben Bewusstseinsstand und ich verstehe auch, dass Menschen die unbewusst sind, gerne beurteilen und verurteilen. Aber trotzdem erlebe ich auch viele, mit anscheinend höherem Bewusstsein, die dasselbe tun. Ich möchte mich selbst da gar nicht rausnehmen, auch ich habe mich schon dabei ertappt. Mein Mann meint immer, ich sehe zu oft nur das Gute in jedem und allem, aber ist das wirklich so schlimm? Nur weil ich eine andere Perspektive einnehme und es auch aus einer anderen Sicht sehen kann, heißt das ja lange nicht, dass ich es für mich gut finde und es auch mein Weg ist. Oder das mir etwas gefällt, nur weil ich nicht verurteile, dass jemand einen anderen Geschmack als ich hat. Wie oft habe ich mich beim Spazieren schon geärgert, wenn meine Begleitung über die Gärten anderer sinniert hat und gemeint hat “wie kann man nur”. Ich mache mir darüber nie Gedanken, es ist ja nicht mein Garten. Es sind einfach so Kleinigkeiten, die so unnötig sind und umsonst viel Energie verschlucken. Warum macht man sich so viel Gedanken um andere und deren Leben und Entscheidungen? Es wär doch viel wichtiger bei sich zu bleiben, mal seine eigenen Entscheidungen und Verhaltensmuster zu hinterfragen. Denn man selbst macht doch auch haufenweise Fehler oder ist nicht ansatzweise perfekt. Für mich ist es manchmal schwierig damit umzugehen, gerade in der Kindeserziehung. Jeder versucht sein Bestes und jeder begleitet seine Kinder auf seine eigene Art. Gerade eben hatte ich so eine Situation mit meinem (bald 7jährigen) Sohn. Ein Freund von ihm ist zu Besuch bei uns. Die letzten Male war er immer bei ihm, ein Grund dafür ist, dass sie bei seinem Freund meistens eine halbe Stunde “zocken” dürfen und er die cooleren Spielsachen hat. Bei uns wird nur sehr sehr selten bis gar nicht gezockt, wenn ein Freund zum spielen kommt. Ich finde es schöner, wenn sie so zusammen spielen, wie man es früher schon getan hat – man ist einfach kreativ geworden und hat sich was ausgedacht oder ist einfach raus in die Natur. Das ganze Elektrozeugs kommt eh alles schon so früh und ist bei Kindern schon regelrecht eine Sucht. Auf jeden Fall, kommen die zwei Jungs zu mir und wollen gemeinsam zum Freund nach Hause, weil sie dort zocken dürfen und sie hier nicht wissen was sie spielen sollen (wir haben ja keine Spielsachen – Achtung Ironie). Mich macht sowas echt traurig, ich weiß Kinder sind Kinder – aber, dass es bei uns langweilig ist, nur weil wir die Kids nicht “zocken” lassen, hat mich echt etwas geärgert. Es ist vollkommen OK für mich, wenn es bei anderen anders abläuft und es dort Gang und Gäbe ist, ich verbiete es meinem Sohn dann auch nicht. Aus Kindersicht kann ich auch verstehen, dass es dort dann cooler ist aber es macht mich halt traurig, wenn es bei uns soooo langweilig ist. Naja, die blöde Mama hat NEIN gesagt und es den Jungs nicht erlaubt und mit der Mama des Freundes hat sie grad auch noch telefoniert (die noch gar nicht Zuhause ist) und abgemacht, dass sie dort auch nicht zocken dürfen, falls sie noch rüber gehen.

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Ich kreiere mein neues ICH

Mein Mann fragte mich eines Tages, es muss bestimmt schon zwei bis drei Jahre her sein, ob ich bei einer Meditationschallange mitmachen möchte. Das war der Tag an dem ich Dr. Joe Dispenzas Arbeit kennenlernte. Wir schauten uns Videos an und machten jeden Tag die dazugehörige Meditation. Noch heute begleitet mich Dr. Joe immer wieder mal und dieses Jahr habe ich bzw. mein Mann mir einen meiner Wünsche erfüllt – ich besuche eines seiner Retreats in Basel. Leider habe ich die Meditationen und Atemtechniken nie regelmäßig gemacht sondern nur immer wieder mal. Klar, dass sich da keine Veränderungen zeigen. Viele Meditationen gehen mir zu lang und die Atemtechnik war mir dann zu anstrengend. Und genau das ist mein Problem, ich mach es mir immer zu einfach, mein Kopf sagt mir – ich kann das nicht, das ist zu zeitintensiv, es ist zu anstrengend und unbequem. Es geht um meine Gesundheit, warum kann ich mich nicht verdammt nochmal mehr anstrengen? Ich bewundere Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, es umkrempeln und mit Herz sich selbst und ihre Lebensumstände verändern. Mein Traum ist es, genau so ein Mensch zu werden. Und dafür muss ich mich ändern. JETZT und nicht erst morgen. „Verändere deinen Geist, verändere dein Leben.“ Du kannst nicht dein Leben verändern, wenn du jeden Tag den gleichen Trott lebst. Wenn du immer die gleichen Entscheidungen triffst und in deiner bequemen, gewohnten Bubble lebst. Da hat Dr. Joe Dispenza Recht. Handle, denke und fühl so, wie dein gewünschtes neues ICH.Man soll seinen Gedanken immer gewahr sein, denn dort wo die Aufmerksamkeit hingelenkt wird, fließt auch die Energie hin. Das alles klingt in der Theorie für mich logisch und einleuchtend aber ich bin noch meilenweit davon entfernt meinen Gedanken immer gewahr zu sein, geschweige denn die Gefühle hervorzuholen, die ich gefühlt noch gar nicht kenne. Ich denke, wenn man konsequent daran arbeitet, dann ist alles möglich aber man muss auch den ersten Schritt wagen und es versuchen. Und dann auch länger dabei bleiben und nicht gleich aufgeben, wenn sich die ersten Wochen vielleicht noch nichts tut. Und das ist eine Erinnerung an mich selbst! „Dein Gehirn und dein Körper kennen den Unterschied nicht zwischen einer tatsächlichen Erfahrung in deinem Leben und dem bloßen Nachdenken über die Erfahrung – neurochemisch ist es dasselbe.“ Jetzt ist es hier schwarz auf weiß geschrieben und das auch noch öffentlich – ich verändere mich und mein neues Ich ist glücklich, selbstbewusst, vollkommen gesund und voller Leben, ich weiß wer ich wirklich bin, woher ich komme und wofür ich hier bin und genau das lebe ich auch. Ich bin in meiner Kraft und stehe auf der Bühne des Lebens! Das Bild wurde 2024 von mir gemalt. Es soll mein neues ICH darstellen, glücklich, nie alleine und immer beschützt. Mit KI zu einem Video generiert. Ich bin zwar offen für neues, stehe der KI aber durchaus auch kritisch gegenüber.

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embrace seelenrauch

Ich motivier mich mal selbst

Ich mache mir viele Gedanken, wie ich in meine Mitte komme, gelassener und zufriedener werden könnte. Es ist echt nicht einfach, wenn es einem körperlich nicht gut geht. Ich weiß ja theoretisch was mir gut tun könnte aber sabotiere mich immer wieder selbst. Dann sitze ich da und scrolle durch YouTube Videos oder durch Instagram – vielleicht auch in der Hoffnung, dort irgendwo eine Lösung oder Botschaft zu finden. Manchmal wünsche ich mir echt ein Blackout (vor allem ein Ausfall des Internets) für eine länger Zeit herbei. Denn es ist doch wirklich eine Sucht. Was ich die letzten Tage aber gut durchziehe, und da bin ich grad echt stolz auch mich, Abends wenn ich A. so um 19:00 Uhr ins Bett bringe, mach ich mein Handy auf Flugmodus und lass es in der Küche liegen. Ich geh ins Bett ohne Bildschirm und morgens mach ich es erst so eine Stunde nach dem aufstehen an. Was ich wieder gerne mehr integrieren möchte, ist das meditieren. Das habe ich die letzten Wochen echt schleifen gelassen. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte, aber jedes mal hat mich dieser blöde Reizhusten geärgert oder ich bekam Schmerzen beim geraden Sitzen und war total angespannt. Wenn ich mich hinlege, schlaf ich oft ein, darum meditiere ich eigentlich lieber im Sitzen. Ich will aber nicht mehr mit Ausreden daherkommen, denn irgendwie geht es doch immer, dann huste ich halt mal zwischendurch. So, ab jetzt nehme ich mir Zeit zum meditieren und fange mal klein an, seien es auch nur 5 Minuten am Tag. 5 Minuten hat man immer! Mehr Bewegung würde auch nicht schaden. Da ich aber bei der kleinsten Anstrengung total fertig bin, möchte ich wieder etwas Yin Yoga oder Dehnübungen in meinen Alltag einbauen. Das klingt doch schon mal gut oder? Dann schauen wir doch gleich auch noch, dass genug Wasser getrunken wird. Gedankenhygiene, auch ganz wichtig! Ich versuche mehr darauf zu achten was ich denke und bin dabei liebevoll zu mir, wenn’s mal nicht so klappt wie gewünscht. Das fühlt sich alles ziemlich gut und nach einem Plan an. Und dieses mal zieh ich wirklich durch! VERSTANDEN??? VERSTANDEN?? Du schaffst das!

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Höre immer auf dein Herz

Liebe Seele, über was möchtest du denn heute schreiben? Ich sitze hier vor der Tastatur und starre nach draußen. Es ist kalt und der Boden ist noch gefroren. Mein Verstand überlegt über was er schreiben könnte aber ich würde doch viel lieber mein Herz, meine Seele schreiben lassen. Das fällt mir oft noch sehr schwer aber ich weiß, dass ich es kann und tief in mir drin noch etwas Verborgenes schlummert. Wie holt man einen Schatz, sein volles Potential, aus der tiefsten Tiefe hervor? Muss man wirklich so weit graben? Ich weiß nämlich nicht mehr wo ich noch graben soll. Ich fühle mich im Moment so orientierungslos, zwar habe ich das Gefühl, dass sich der Nebel schon etwas lichtet, aber eben nicht so, dass ich weit genug sehe. Aber so soll es wahrscheinlich auch sein, ein Schritt nach dem anderen. Eines, dass ich unbedingt noch lernen muss – VERTRAUEN! Ich sag es mir immer und immer wieder, vertraue, es ist alles so wie es sein soll. Vertraue, alles kommt zum richtigen Zeitpunkt. Vertraue, es wird alles wieder gut. Vertraue, du bist hier aus einem bestimmten Grund. Vertraue. In der Praxis fällt es mir oft schwer, zu vertrauen und geduldig zu sein, bei allem was passiert. Positiv denken und guter Dinge sein, wenn der Körper schreit – Nach der kleinsten Anstrengung brauche ich eine Pause, muss mich hinsetzen, meine Lungen machen sich bemerkbar, ich huste, fühle mich einfach nicht gut. Gedanken schleichen sich ein und schon wieder ist man in diesem negativen Gedankenkarusell gefangen. Tief einatmen, tief ausatmen. Positiv denken. Vertraue. Vielleicht stehe ich mir auch selbst im Weg. Vielleicht ist die Angst vor meiner wahren Größe, vor meinem vollen Potential, so groß, dass ich mich selbst sabotiere? Aber wovor habe ich Angst? Angst davor gesehen zu werden, verletzlich zu sein, nicht gut genug zu sein? Jap, das könnte es sein. Das erstellen von SeelenRauch hat mir wirklich seit langem wieder so viel Spaß gemacht. Das war schon mal ein kleiner Schritt. Aber alles öffentlich machen? So toll ist das ganze ja auch wieder nicht, sagt mein Verstand. Das alles hat doch keinen Mehrwert für andere, was wird man wohl über dich denken. Du teilst deine Geschichte, deine Gedanken und du bist nicht alleine damit. Die richtigen Menschen werden diese Worte finden und sich vielleicht weniger alleine und verstanden fühlen – sagt mein Herz. Höre immer auf dein Herz!

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Spiritualität

Oft muss erst ein schwerer Schicksalsschlag eintreffen, bevor man sich Gedanken um sich selbst und sein Leben macht. Wer bin ich denn wirklich? Was macht mich aus? Woher komme ich? Was sind meine Wünsche und Träume? Und sind es wirklich meine Träume oder nur Inspirationen und die Träume anderer? Klar hab ich mir diese Fragen auch schon vorher gestellt, aber wirklich tief bin ich dabei nie gegangen. Als Kind stellte ich mir immer vor, ich wäre in einem Spiel die Hauptfigur und irgendjemand spielt gerade mein Leben. Irgendwann würde ich aufwachen. Oft lag ich auch in meinem Zimmer und starrte die Glühbirne an der Decke an, bis mein Auge jede Menge farbig tanzende Formen sah und sie beobachtete. Und an einen Gedanken kann ich mich auch noch ziemlich gut erinnern, ich weiß auch nicht warum ich auf so einen absurden Gedanken kam aber ich teile ihn einfach mal – und zwar stellte ich mir vor, wie mit mir die Welt untergehen würde. Wie kommt man als Kind auf so einen Gedanken? Als Kind glaubte ich noch an Gott, ich wurde katholisch erzogen. Mit der Pubertät entfernte ich mich immer mehr davon. Obwohl ich in eine katholische Mädchenschule ging, sagte ich immer Atheistin zu sein. Wobei ich trotzdem noch glaubte, dass es da irgendwas gab, nur nicht das, was uns in der Bibel und in der Kirche erzählt wurde. Für mich waren das einfach nur Märchen, die irgendwann mal jemand erfunden hat. Als ich meinen Mann kennenlernte, animierte er mich regelmäßig mit ihm zu meditieren. Er meditierte schon über ein Jahrzehnt und interessierte sich unter anderem für den Buddhismus, Kampfkunst und Atemtechniken. Ich war immer offen für Neues und machte oft mit ihm mit. Vor allem nach meiner Diagnose, fing ich mir immer mehr Gedanken über mich, mein Leben und wie ich mich heilen konnte, zu machen. Ich las Bücher über Selbstheilungskräfte, stellte mir bei jeder Bestrahlung so gut es ging vor, dass heilendes Licht in mich dringt, dass kleine Männchen mit Laserpistolen auf die Metastasen schießen und sie so verschwinden. Stellte mein Ernährung um, ernährte mich drei Monate vegan, dann vegetarisch (bis heute noch). Zucker ließ ich eine Weile auch weg und war da wirklich konsequent, aber halt leider nicht dauerhaft. Ich schaute mir immer mehr spirituelle Videos auf YouTube an, anfangs waren es noch Videos in denen man einen Stapel von Orakelkarten intuitiv auswählt und dazu eine Botschaft erhält. Ich staunte, wie oft sie so gut passten. Dann entdeckte ich sogenannte Medien der neuen Zeit und erfuhr von den Hellsinnen, den Geistführern, dem geistigen Team, den Engeln, Meistern, Krafttieren usw. Das alles zog mich so in seinen Bann, dass ich immer mehr erfahren wollte. Der Wunsch wurde immer größer selbst meine Hellsinne bewusst zu entdecken und zu erwecken. Ich wollte auch Kontakt zu meinem geistigen Team aufnehmen und channeln können. Dabei machte ich auch wirklich tolle Kurse. Aber bis heute bin ich nicht soweit um sagen zu können, dass ich das drauf hab und meine Hellsinne aktiviert sind. Eine Zeit lang, machte ich mir da unbewusst wirklich Druck weil es so eine Sehnsucht von mir war. Mittlerweile bin ich soweit, dass ich es locker sehe. Zum einen Teil spielt da sicher meine faule und inkonsequente Ader mit und zum anderen stellt sich mir auch die Frage, ob es für mich überhaupt bestimmt ist? Vielleicht möchte meine Seele ja eine ganz andere Erfahrung machen? Tja, das ist auch so ein Thema, das mich brennend interessiert – welche Erfahrung möchte denn meine Seele hier auf Erden machen? Krebs zu haben ist mal schon klar und daraus zu wachsen auch. Aber das kann doch nicht alles sein oder? Eine Frau sagte mir mal, dass ich in einem früheren Leben schon mal Krebs hatte, damals die Medizin aber noch nicht so weit war und ich auch keinen Rückhalt von meinem Mann hatte. Ich hätte mir diese Erfahrung, mit besseren Bedingungen, nochmals ausgesucht. Wenn das tatsächlich so ist, dann möchte meine Seele doch bestimmt in dieser Erfahrung nicht noch einmal an Krebs sterben, sondern die Selbstheilung erfahren?! Ich versuch mir das mal so positiv wie möglich auszumalen. Dazu könnte man verschiedene Theorien haben aber ich stell mir für mich die beste und logischste vor. Man weiß ja nicht ob es wirklich wahr ist, ich kann es ja nicht überprüfen. Aber so ist es mit allem, was das Auge nicht sieht – man glaubt daran oder eben nicht, dabei muss jeder nach seinem Gefühl gehen und diesem vertrauen. Was für den einen wahr ist, kann für den anderen das Gegenteil sein, aber beide haben Recht.

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Wie Phönix aus der Asche

Komischerweise habe ich mich nie gefragt warum gerade ich Krebs habe. Nach der Diagnose ging ich regelmäßig zu einer tollen Psychologin, die ich schon vorher kannte. Netterweise bot sie mir ihre Hilfe an, als sie erfahren hatte, dass ich Krebs habe. Das war einer der ersten Schritte auf meiner Reise in mein Inneres. Mein Mann hatte schon ein bisschen Vorarbeit geleistet – denn er hat immer ein gutes Gespür und sagt oft Dinge die ich erst nicht hören will, die mich aber zum nachdenken anregen. Schnell wurde mir klar, dass mir mein Körper schon lange etwas sagen wollte und als ich nicht hörte, schreite er geradezu. Meist ist es doch so, dass ein Schicksalsschlag passieren muss, bis man etwas ändert. Leider war das bei mir auch der Fall. So viele Themen sind hochgekommen und wie oft habe ich Tränen vergossen, weil die Erkenntnis einfach schmerzte. Themen die meine Eltern, meine Geschwister und auch Menschen in meinem näheren Umfeld betrafen. Ich war der People Pleaser schlechthin. Bin es teils immer noch, es ist ein Prozess. Ich weiß nicht ob ich über die Themen die meine Herkunftsfamilie betreffen schreiben werde aber für mich war das wohl eines der schwierigsten Themen – kurz gesagt ist mir klar geworden, dass ich oft nicht ernst genommen wurde, mir nichts zugetraut wurde, ich es allen und jedem recht machen wollte bis ich selbst nicht mehr wusste wer ich bin und was ich möchte. Ich traute mir kaum etwas zu und hatte bei der kleinsten Kritik das Gefühl alles falsch zu machen und nicht gut genug zu sein. Die typischen Glaubenssätze mit denen so viele zu kämpfen haben. Ich kann nicht sagen, dass ich alles überwunden habe aber ich weiß, wo mein Fokus liegen sollte und welche Prioritäten für mich wichtig sind. Grenzen setzen, auch mal NEIN sagen, mein Wohl und meine Gesundheit in den Vordergrund stellen. Auch ich bin wichtig! Selbstfürsorge, einfach mal auch für mich da sein. Ehrlich gesagt, falle ich immer noch in alte Gewohnheiten aber ich habe mich enorm entwickelt in den letzten Jahren. Ich würde sagen ich habe mich von einem welken Gänseblümchen zu einem standhaften Löwenzahn entwickelt – natürlich mit Potential nach oben! Da wartet noch die stolze Rose oder noch besser die Sonnenblume, die sich immer zum Licht dreht und voller Lebensfreude, Wärme und Glück strotzt.Ich freue mich irgendwann eine Sonnenblume zu sein. Gerade jetzt im Jahr 2026, das Jahr des Neubeginnes, fühle ich, dass Veränderung in der Luft liegt. Tief in mir schlummert noch etwas, das geweckt werden will. Auch wenn es mir momentan gesundheitlich nicht so toll geht, bin ich gerade jetzt in diesem Augenblick voller Vorfreude was noch so kommt. Ich hoffe so, dass die harte Schale noch etwas mehr aufbricht und das Licht alles erhellt. Das ist doch eine schöne Vorstellung oder? Jeder hat dieses Licht in sich, bei manchen strahlt es mehr, bei manchen weniger aber jeder hat die Kraft und die Möglichkeit es hell erstrahlen zu lassen. Wie Phönix aus der Asche.

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Erntezeit

Goldene Erntezeit – das ist die Orakelkarte die mit der Frage “Über welches Thema soll ich schreiben” fiel. Etwas liegt in der Luft, irgendwie habe ich schon länger das Gefühl, dass etwas “Großes” passieren wird. Keine Ahnung in welcher Form oder überhaupt, aber es ist eben mein Gefühl. Die letzten Jahre waren ein auf und ein ab und irgendwie fehlte die Harmonie. Die Harmonie in mir und auch in unserer Familie. Ständig war irgendwas, dass die Freude trübte. Zudem muss ich sagen, haben wir die tollsten Kinder überhaupt – aber auch sehr besondere mit einem willensstarken Kopf, die einem manchmal viel abverlangen. Ich habe bemerkt, dass es mir die letzten Jahre immer schwerer fällt Freude, wahre Freude zu empfinden. Es macht mich einfach traurig! Zeitweise hockte ich Zuhause rum und tat gar nichts, weil mir auf einmal die Dinge die mir früher Spaß machten gar nichts mehr gaben. Und dann war ich enttäuscht weil ich nichts aus dem Tag gemacht habe. Als mir die Idee mit diesem Blog kam, brannte da auf einmal wieder eine kleines Flämmchen. Früher habe ich mir schon liebend gerne meine eigenen Webseiten gebastelt, damals noch mit html. Ich habe das Design immer wieder verändert weil es mir so Spaß machte. Nur wenige wussten davon, weil ich es einfach nicht öffentlich machen wollte bzw. ich zu viel Respekt davor hatte, es war einfach nur für mich. Und so ist es auch heute. Das Umsetzen dieser Idee, das finden eines Namens und dann das Logo dazu basteln und und und hat mir wieder mal so viel Freude gebracht und ich sehe das als Startschuss meiner Ernte, nach all den Jahren voller Krankheit, Traurigkeit, Ängste, Unsicherheiten und Nebel vor den Augen, ist es schön einen kleinen Lichtblick zu erhaschen. Wer weiß, vielleicht wird daraus mehr und der Nebel lichtet sich immer weiter. Vielleicht ist das, das Große das ich schon fühle – eine Veränderung in mir.

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Diese blöden Gedanken

Mein erster Beitrag. Ich versuche meinen Kopf auszuschalten und mein Herz schreiben zu lassen. Was für mich noch ziemlich schwierig ist, denn ständig sind diese Gedanken da. Man sagt ja, dass wir nicht unsere Gedanken sind. Aber woher kommen sie? Wer ist es dann der denkt? Manchmal sind sie so abstrus und ich frage mich warum ich so denke. Gedankenhygiene klappt nicht immer, denn manchmal bin ich so versunken, dass ich vergesse, dass ich wieder zu viel in den Gedanken hänge. Ich ärgere mich oft selbst darüber, aber eigentlich wäre es doch richtiger es einfach zu akzeptieren und beim nächsten Mal versucht man einfach erneut seine Gedanken achtsamer und bewusster wahrzunehmen und in eine liebevolle Richtung zu lenken. In der Theorie wüsste ich eigentlich was gut wäre, an der Umsetzung hapert es aber ganz schön oft. Seit über sechs Jahren beschäftige ich mit mir, mit meinen Themen, meditiere mal mehr mal weniger regelmäßig aber ich bin immer noch nicht soweit meine Gedanken ganz zu beruhigen. So oft bin ich streng zu mir selbst und denke “warum bist du noch nicht weiter”. Es fühlt sich an als würde ich mich im Schneckentempo weiterentwickeln. Aber wenn ich dann das ganze aus einer höheren Perspektive betrachte, auf all die harten und herausfordernden Jahre die hinter mir liegen zurückblicke, dann kann ich doch stolz auf mich sein, denn so wenig ist das gar nicht. Vielleicht sollte man einfach mal seine Erwartungen herunterschrauben und nicht zu viel von sich selbst verlangen – alles Schritt für Schritt, ohne Druck. Das Leben passiert sowieso und am besten ist es, nicht alles so verdammt ernst zu nehmen. Ich weiß, es ist immer alles so leicht gesagt aber niemand sonst trägt die Verantwortung für dein Leben. Einzig und allein man selbst hat es in der Hand – nehmen negative Gedanken überhand, beschäftigt man sich zu viel mit dem ganzen Leid auf der Erde, all die kriegerischen und negativen Nachrichten in den Medien, sieht sich selbst immer in der Opferrolle – wie soll das Leben so positiv verlaufen? Ich für mich, lese oder schaue schon seit Jahren keine Nachrichten mehr. Auf das “man muss doch informiert sein” scheiß ich. Man muss gar nichts. Ich weiß, dass es mir nicht gut tut, also lass ich es. Das wichtigste bekomme ich sowieso irgendwie mit, wenn wo anders darüber geredet wird oder mir mein Mann davon erzählt. Ich habe genug anderes mit dem ich beschäftigt bin – zum Beispiel mit meiner Gesundung, meinen Kinder, meine Familie, den Menschen die ich liebe. Das ist meine kleine Welt. Mein Kopf ist doch eh schon so voll mit Gedanken, die da eigentlich nicht sein sollten, wie sollte ich denn je mit noch mehr Gedanken und Sorgen klar kommen? Was mir aber oft ganz gut hilft, ich aber leider noch zu wenig mache, sind Atemübungen (Notiz an mich – mach mehr Atemübungen!) Die Gedanken sind für den Moment weg und ICH BIN einfach nur. Vier Sekunden durch die Nase einatmen – 8 Sekunden durch den Mund ausatmen.  

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Meine Geschichte – die lange Version

Hallo, ich bin Sabrina und tippe hier diese Worte. Wenn du etwas mehr über mich erfahren möchtest, dann lies bitte weiter. Vielleicht kannst du dich selbst an der ein oder anderen Stelle wiederfinden. Mein Leben war eigentlich jahrelang recht monoton, nichts “aufregendes” passierte. Ich lebte in meiner sicheren Bubble. Mit 31 Jahren wohnte ich in einer eigenen Wohnung in meinem Elternhaus – also zwar getrennt, aber immer noch Zuhause. Mama machte meine Wäsche und Papa kümmerte sich um alle Angelegenheiten, die mein Auto betrafen. Und auch sonst hatte ich nicht viel Verantwortung zu tragen. Ich konnte immer auf die Hilfe meiner Eltern zählen. Mein Job machte mich zwar nicht glücklich und ich spielte oft mit dem Gedanken, etwas anderes zu machen, aber ich wusste nie, in welche Richtung es gehen sollte. Die Angst, nicht den Anforderungen zu entsprechen, war zu groß. Also blieb ich beim Altbekannten, denn da wusste ich zumindest, dass ich meine Arbeit gut machte. Und dann ging auf einmal alles ganz schnell – ich lernte einen Mann kennen und verliebte mich in ihn. Dass er eine Tochter mit in die Beziehung brachte war nur kurz ein Hindernis, denn eigentlich konnte ich mir nie vorstellen mit einem Mann der schon Kinder hat zusammenzukommen. Schnell lernte ich aber die Geschichte dahinter kennen und schloss die Kleine beim ersten Kennenlernen sofort in mein Herz.Kurze Zeit später war der Schock groß – ich war ungeplant schwanger! Wir kannten uns doch erst so kurz. Von nun an änderte sich mein Leben komplett. Ich zog mit meinem (jetzt) Mann zusammen und war so oft überfordert mit allem. Von kaum Verantwortung zu jeder Menge Verantwortung. Ich kündigte meinen Job und hatte so viel Altes und Vertrautes hinter mir gelassen. Als unser Sohn da war, war es zugleich das Schönste überhaupt, aber auch sehr kräftezehrend. Mein Mann und ich waren bei der Geburt beide sehr erkältet, trotz allem kam A. nach nur zwei Stunden im Krankenhaus auf die Welt. Der Start war nicht so einfach, denn auch der kleine erkältete sich, das Stillen funktionierte anfangs nicht richtig und sowieso spielten die Hormone verrückt. Schon in der Schwangerschaft plagten mich seitliche Rückenschmerzen, die danach immer noch anhielten. Die Tochter meines Mannes zog zu uns und ich hatte zusätzlich Verantwortung für ein Baby und ein damals 8 jähriges Mädchen.  Als der kleine 9 Monate alt war, heirateten mein Mann und ich im kleinsten Kreise. Im Nachhinein würde ich nichts daran ändern wollen, obwohl ich es in meinem Kopf wieder einmal anders ausgemalt hatte. Aber es war perfekt so wie es war. Schon damals dachte ich, ich müsse es den anderen Recht machen und eine “große” Hochzeit feiern mit allem pipapo. Ich dachte, es ist auch das was ich wollte aber ich habe gelernt, dass es das eben nicht war. Man kann wirklich sagen, dass alles ziemlich schnell ging – kennenlernen, ungeplant schwanger werden, zusammenziehen, auf einmal von 0 auf 2 Kinder, heiraten – alles in eineinhalb Jahren. Da die Rückenschmerzen in dieser Zeit immer schlimmer wurden und auch auf den Bauch nach vorne strahlten, ich eine totale Fehlhaltung bekam und Nachts vor Schmerzen oft nicht schlafen konnte, ging ich dem ganzen nach. Ich hatte damals, dank meines Mannes, eine wirklich tolle Hausärztin, die sich jede Menge Zeit nahm. Sie verschrieb mir Physiotherapie, ließ mich beim Internist untersuchen, alles ohne Erfolge und Befunde. Ein Glück schickte sie mich dann noch zu einem Orthopäden, der gleich ein MRT anforderte. Als der Befund da war, musste ich das alles erstmal verdauen und begreifen – ein Tumor an der Brustwirbelsäule. Ob bösartig, musste erst noch festgestellt werden. Ich wurde schnell in die Uniklinik Innsbruck geschickt, wo ein Untersuchungs-Marathon anstand, denn eins war klar, der Tumor an der Brustwirbelsäule war nur eine Absiedelung, der Haupttumor musste erst noch gefunden werden. Es war wirklich eine Odyssee – Biopsie an der Brust, PET-CT (mit Erbrechen), Biopsie an Brustwirbelsäule (mit Panikattacke), gynäkologischen Untersuchungen (HPV), vielen Tränen und Sehnsucht nach meiner Familie. Nach sechs Tagen stationären Aufenthalt, durfte ich für zwei Wochen wieder nach Hause um dann wieder für zwei Tage stationär aufgenommen zu werden. Nachdem eine suspekte Läsion in der Brust gefunden wurde, wollten sie mir die Brust aufschneiden. Mein Mann bat zum Glück noch die Ärzte, sie sollten doch mal meinen Hals untersuchen. Ich selbst wäre nie auf die Idee gekommen, denn auch hier gibt es eine Vorgeschichte. Schon längere Zeit, ich denke sogar Jahre, hatte ich am linken Hals einen Knubbel, der laut mehreren Besuchen beim Arzt ein Überbleibsel einer Erkältung sein sollte und einfach nicht mehr zurückging. Immer wieder hatte ich an dieser Seite so ein Ziehen bis ins Ohr. Ich dachte eine ganze  Weile lang nicht mehr darüber nach, vertraute ja den Ärzten. Mein Mann meinte dann aber, dass es doch etwas komisch wäre und ich es doch noch einmal anschauen lassen soll. Gesagt, getan – die Hausärztin, die ich vor meiner tollen Ärztin hatte, schickte mich zur HNO ins örtliche Krankenhaus. Der behandelnde Arzt machte Späße und jagte mir drei Nadeln in den Hals. Autsch, das tat vielleicht weh! Er meinte, er würde sich telefonisch bei mir melden, was er dann auch tat. Er meinte, dass alles OK sei und ich mir keine Gedanken machen müsse. So war für mich die Sache abgeschlossen. Einen Arztbrief hatte ich nie erhalten.  Tja, im nachhinein hätte ich auch drauf kommen können aber an das dachte ich einfach nicht, da zwei Ärzte mir sagten, dass alles OK ist. Ich bin meinem Mann so dankbar, er sorgt und kümmert sich um mich und denkt für mich mit, wenn ich nicht in der Lage dazu bin. Die Ärztin vom Brustzentrum in der Uniklinik Innsbruck schickte mich gleich zur HNO. Ein junger Arzt schaute sich das ganze an und sein Blick verriet alles. Ich brach in Tränen aus, mir war in diesem Moment alles zu viel. Der Vorschlag des Arztes – eine Biopsie der linken Speicheldrüse und falls dies wirklich der Haupttumor sein sollte,  wird die Brust nicht aufgemacht. Naja, wenigstens das ist mir dann erspart geblieben,

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