Gesundheit

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Nach der Enttäuschung kommt MUT

Mein letzter Eintrag ist schon über zwei Wochen her. Irgendwie war mir nicht danach zu schreiben oder sonst etwas zu tun. Ich möchte immer positiv sein und das Gute sehen aber ich bin ehrlich, es fällt mir zur Zeit unglaublich schwer. Wenn man sich ständig wie ausgekotzt und leer fühlt, kann man sich das ganze einfach nicht schön reden. Das Leben ist dann nicht toll und schön und voller kleiner Glücksmomente. Nein, zumindest bin ich da noch nicht angekommen. Aber es ist auch nicht alles schlecht und scheiße. Gestern zum Beispiel, war das Wetter so schön und man konnte im T-Shirt draußen in der Sonne sitzen. Mit einem heißen Kakao in der Hand und geschlossenen Augen sog ich jeden Sonnenstrahl auf. Diese Woche hatte ich wieder ein CT. Alle drei Monate wird eine größere Kontrolle gemacht. Normalerweise vertrage ich das Kontrastmittel immer sehr gut aber dieses mal bekam ich so starke Kopfschmerzen, die bis zum nächsten Tag anhielten. Mir war schlecht und meine Beine fühlten sich schwer an. Ich ging schon um 18 Uhr ins Bett und weinte, ich war fertig und wollte einfach nur noch schlafen. Ich wusste nicht wie ich mich hinlegen sollte, mein Kopf schien zu explodieren. Vor Erschöpfung schlief ich ein, wachte wieder auf, schlief wieder ein. Stunden zuvor, bekam ich noch am selben Tag den online Befund vom CT – Besprechung dazu habe ich erst am Freitag. Ich weiß, ich bin was das anbelangt sehr naiv, denn ich bin fest davon überzeugt, dass jeder in der Lage ist sich selbst zu heilen (sofern die Seele nicht einen anderen Plan hat). Wie so oft, war ich deshalb wieder enttäuscht von dem Ergebnis. Ich erhoffte mir mehr. Hat sich meine Seele das wirklich ausgesucht? Was habe ich denn noch zu lernen und zu verstehen?? ChatGPT hat den Befund für mich so zusammengefasst: Lunge: Größtenteils stabil. Einzelne Metastasen minimal gewachsen. Pleura (Rippenfell): Zwei kleine Herde leicht größer. Leber: Mehrere Metastasen etwas gewachsen. Niere links: Metastase leicht kleiner (positiv). Knochen: Weitgehend unverändert/stabil. Keine Flüssigkeit in Lunge oder Herzbeutel. Kein Hinweis auf akute Immun-Pneumonitis. 📌 Wichtigster Satz im Befund „Diskordantes Tumorverhalten“ Das bedeutet:👉 Manche Metastasen wachsen leicht👉 Manche bleiben stabil👉 Eine ist sogar kleiner geworden Also: kein einheitliches Verhalten. 🧭 Gesamtbild vereinfacht Das ist ein gemischtes Bild. Tja, vielleicht sollte ich einfach froh sein, dass die Metastasen nur minimal gewachsen sind, und die in der Niere sogar etwas kleiner geworden ist. Vielleicht sollte ich meine Ansprüche an mich etwas hinunterschrauben. Aber das würde sich für mich auch wieder falsch anfühlen – DREAM BIG und nicht DREAM small! Also bleibt mein Traum vollkommen gesund zu sein! Und bis ich das nicht bin, werde ich immer wieder enttäuscht darüber sein. Was nicht heißt, dass ich aufgebe, nach der Enttäuschung kommt Mut. Ich entscheide mich, mich nicht unterkriegen zu lassen und trotz der ganzen Rückschläge weiterzumachen. Weiterzumachen auch wenn es sich oft schwer anfühlt.

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Ich kreiere mein neues ICH

Mein Mann fragte mich eines Tages, es muss bestimmt schon zwei bis drei Jahre her sein, ob ich bei einer Meditationschallange mitmachen möchte. Das war der Tag an dem ich Dr. Joe Dispenzas Arbeit kennenlernte. Wir schauten uns Videos an und machten jeden Tag die dazugehörige Meditation. Noch heute begleitet mich Dr. Joe immer wieder mal und dieses Jahr habe ich bzw. mein Mann mir einen meiner Wünsche erfüllt – ich besuche eines seiner Retreats in Basel. Leider habe ich die Meditationen und Atemtechniken nie regelmäßig gemacht sondern nur immer wieder mal. Klar, dass sich da keine Veränderungen zeigen. Viele Meditationen gehen mir zu lang und die Atemtechnik war mir dann zu anstrengend. Und genau das ist mein Problem, ich mach es mir immer zu einfach, mein Kopf sagt mir – ich kann das nicht, das ist zu zeitintensiv, es ist zu anstrengend und unbequem. Es geht um meine Gesundheit, warum kann ich mich nicht verdammt nochmal mehr anstrengen? Ich bewundere Menschen, die ihr Leben in die Hand nehmen, es umkrempeln und mit Herz sich selbst und ihre Lebensumstände verändern. Mein Traum ist es, genau so ein Mensch zu werden. Und dafür muss ich mich ändern. JETZT und nicht erst morgen. „Verändere deinen Geist, verändere dein Leben.“ Du kannst nicht dein Leben verändern, wenn du jeden Tag den gleichen Trott lebst. Wenn du immer die gleichen Entscheidungen triffst und in deiner bequemen, gewohnten Bubble lebst. Da hat Dr. Joe Dispenza Recht. Handle, denke und fühl so, wie dein gewünschtes neues ICH.Man soll seinen Gedanken immer gewahr sein, denn dort wo die Aufmerksamkeit hingelenkt wird, fließt auch die Energie hin. Das alles klingt in der Theorie für mich logisch und einleuchtend aber ich bin noch meilenweit davon entfernt meinen Gedanken immer gewahr zu sein, geschweige denn die Gefühle hervorzuholen, die ich gefühlt noch gar nicht kenne. Ich denke, wenn man konsequent daran arbeitet, dann ist alles möglich aber man muss auch den ersten Schritt wagen und es versuchen. Und dann auch länger dabei bleiben und nicht gleich aufgeben, wenn sich die ersten Wochen vielleicht noch nichts tut. Und das ist eine Erinnerung an mich selbst! „Dein Gehirn und dein Körper kennen den Unterschied nicht zwischen einer tatsächlichen Erfahrung in deinem Leben und dem bloßen Nachdenken über die Erfahrung – neurochemisch ist es dasselbe.“ Jetzt ist es hier schwarz auf weiß geschrieben und das auch noch öffentlich – ich verändere mich und mein neues Ich ist glücklich, selbstbewusst, vollkommen gesund und voller Leben, ich weiß wer ich wirklich bin, woher ich komme und wofür ich hier bin und genau das lebe ich auch. Ich bin in meiner Kraft und stehe auf der Bühne des Lebens! Das Bild wurde 2024 von mir gemalt. Es soll mein neues ICH darstellen, glücklich, nie alleine und immer beschützt. Mit KI zu einem Video generiert. Ich bin zwar offen für neues, stehe der KI aber durchaus auch kritisch gegenüber.

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Ich motivier mich mal selbst

Ich mache mir viele Gedanken, wie ich in meine Mitte komme, gelassener und zufriedener werden könnte. Es ist echt nicht einfach, wenn es einem körperlich nicht gut geht. Ich weiß ja theoretisch was mir gut tun könnte aber sabotiere mich immer wieder selbst. Dann sitze ich da und scrolle durch YouTube Videos oder durch Instagram – vielleicht auch in der Hoffnung, dort irgendwo eine Lösung oder Botschaft zu finden. Manchmal wünsche ich mir echt ein Blackout (vor allem ein Ausfall des Internets) für eine länger Zeit herbei. Denn es ist doch wirklich eine Sucht. Was ich die letzten Tage aber gut durchziehe, und da bin ich grad echt stolz auch mich, Abends wenn ich A. so um 19:00 Uhr ins Bett bringe, mach ich mein Handy auf Flugmodus und lass es in der Küche liegen. Ich geh ins Bett ohne Bildschirm und morgens mach ich es erst so eine Stunde nach dem aufstehen an. Was ich wieder gerne mehr integrieren möchte, ist das meditieren. Das habe ich die letzten Wochen echt schleifen gelassen. Nicht, dass ich es nicht versucht hätte, aber jedes mal hat mich dieser blöde Reizhusten geärgert oder ich bekam Schmerzen beim geraden Sitzen und war total angespannt. Wenn ich mich hinlege, schlaf ich oft ein, darum meditiere ich eigentlich lieber im Sitzen. Ich will aber nicht mehr mit Ausreden daherkommen, denn irgendwie geht es doch immer, dann huste ich halt mal zwischendurch. So, ab jetzt nehme ich mir Zeit zum meditieren und fange mal klein an, seien es auch nur 5 Minuten am Tag. 5 Minuten hat man immer! Mehr Bewegung würde auch nicht schaden. Da ich aber bei der kleinsten Anstrengung total fertig bin, möchte ich wieder etwas Yin Yoga oder Dehnübungen in meinen Alltag einbauen. Das klingt doch schon mal gut oder? Dann schauen wir doch gleich auch noch, dass genug Wasser getrunken wird. Gedankenhygiene, auch ganz wichtig! Ich versuche mehr darauf zu achten was ich denke und bin dabei liebevoll zu mir, wenn’s mal nicht so klappt wie gewünscht. Das fühlt sich alles ziemlich gut und nach einem Plan an. Und dieses mal zieh ich wirklich durch! VERSTANDEN??? VERSTANDEN?? Du schaffst das!

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